Bewegung in der Kindheit hilft dem Hirn im Alter

0

Eine Forschergruppe um Professor Matsuda Tetsuya und Assistenzprofessor Ishihara Toru hat die Veränderungen im neuronalen Netzwerk und in der Kortexstruktur des Gehirns beleuchtet, die aus dem Zusammenhang von Bewegung in der Kindheit und der positiven Auswirkung auf kognitive Funktionen im späteren Leben entstehen.

Die wichtigsten Punkte ihrer Arbeit:
* wer in der Kindheit (bis 12 Jahre) körperlich aktiv ist, hat im späteren Leben höhere kognitive Funktionen
* keine Korrelation ergibt sich bei körperlicher Aktivität nach der Kindheit
* die positive Korrelation zeigt sich in der modularen Segregation von Gehirnnetzwerken, verstärkter Konnektivität der Hirnhälften, größerer kortikaler Dicke, geringerer dendritischer Arborisierung und verringerter Dichte
* während der Kindheit ist die Bildung der Gehirnnetzwerke anfällig für umwelt- und erfahrungsbedingte Faktoren. Es wird angenommen, dass Bewegung während dieser Zeit die Entwicklung des Gehirnnetzwerks optimiert und mit der Aufrechterhaltung und Förderung der kognitiven Funktion im späteren Leben verbunden ist.

Die Forschung des letzten Jahrzehnts hat gezeigt, dass Bewegung in der Kindheit die Entwicklung der kognitiven Funktionen beeinflusst. Jüngste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich diese Vorteile der Bewegung in der Kindheit auf die Erhaltung und Förderung der kognitiven Funktionen im mittleren und späteren Lebensalter erstrecken.

Teilen auf: