Bewegung und Immunsystem

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….. ein bewährtes, gutes Paar: Denn Bewegung unterstützt das Immunsystem – vor allem auch in „Corona-Isolationszeiten„.

Zur Zeit sind wir ohne Zugang zu Fitnessstudios und Sportvereinen, aber das sollte nicht bedeuten, dass wir aufhören zu trainieren. Das unterstreichen die Forscher der Universität Bath (siehe obigen Link), denn Bewegung spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des Immunsystems

Weitgehende Einigkeit herrscht darüber, dass regelmässiges Training mittlerer Intensität für das Immunsystem vorteilhaft ist, doch gibt es auch die Sicht, dass anstrengenderes Training die Immunfunktion unterdrücken kann, was zu einem „offenen Fenster“ mit erhöhtem Infektionsrisiko in den Stunden und Tagen nach dem Training führt. Diese Hypothese eines „offenen Fensters“  wurde 2018 in einer Benchmark-Studie von Dr. Campbell und Dr. Turner in Frage gestellt und sie kamen stattdessen zu dem Schluss, dass körperliche Betätigung der Immunfunktion förderlich ist.

Kurzfristig kann Bewegung das Immunsystem unterstützen, Krankheitserreger zu finden zu bekämpfen; langfristig verlangsamt regelmässige Bewegung die altersabhängige Abschwächung des Immunsystems und verringert somit das Risiko von Infektionen.

In einem neuen Artikel zum Thema kommen Experten zum Schluss, dass Infektionen eher mit unzureichender Ernährung, psychologischem Stress, unzureichendem Schlaf, Reisen und, was wichtig ist, mit der Exposition gegenüber Krankheitserregern bei geselligen Zusammenkünften wie Marathonläufen in Verbindung gebracht werden können – und nicht mit dem Training an sich.

Somit ist es wichtig, dass die Menschen nicht übersehen, wie wichtig es ist, gerade in dieser Corona-Zeit fit, aktiv und gesund zu bleiben. Auch in Isolation wird regelmäßige, tägliche Bewegung dazu beitragen, die Funktionsweise des Immunsystems besser zu erhalten. Regelmäßige Bewegung hat eine enorm positive Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden.

Regelmäßiges Herz-Kreislauftraining mittlerer Intensität, wie Gehen, Laufen oder Radfahren werden empfohlen (Ziel: 150 Minuten pro Woche), dazu wären intensivere Einheiten und Krafttraining wünschenswert. Wobei: etwas tun ist besser als nichts tun.

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