Gute Vorsätze – leicht gemacht!

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Wie geht es den Neujahrsvorsätzen? Die Top 3 sind ja angeblich:
* gesünder essen
* mehr Sport
* abnehmen

Wie sieht es also aus? Ist das Abo für das Fitness-Studio schon gebucht/noch gebucht/modert schon vor sich hin? Sind die letzten Kekse aus der Küche verbannt und dazu alle weiteren Verlockungen? Stehen die Laufschuhe benutzt und bereit im Vorzimmer, oder schon unbenutzt, verstaut im Schuhkasten?

Jedes Jahr ist der Jänner der Monat mit den besten Vorsätzen, die ja vom Jahreswechsel herrühren. Dann wird es allerdings leider oft „zach“. Der Grund ist einfach: man hat sich einfach das Falsche vorgenommen.

Sport/Bewegung: Wer meint, von „hier auf jetzt“ loslegen zu müssen, das Fitness-Studio zu stürmen oder einfach loszulaufen, weil Laufen ja jeder kann (wie viele Lifestyle Magazine meinen) wird ziemlich sicher Schiffbruch erleiden.
Der allererste Schritt ist nämlich, gelassen zu beginnen und dem Körper genügend Zeit zur Adaptation zu geben. In den Hochglanzzeitschriften geben meist (Ex-)Sportler oder Promis die Ratschläge, wie man beginnt. Und dann kommen so tolle Rezepte wie „in 6 Wochen zum 5km-Lauf“ und ähnliche Kunststücke. Für jene, die bis jetzt allerdings eher sehr gemütlich unterwegs waren, ist das unter Garantie zu intensiv, zu viel und zu belastend.

Wer wirklich etwas für sich tun will, fängt daher zuächst mit einer Kräftigung seiner Muskulatur an. Wie das geht findet ihr hier! Hier ist für jeden etwas dabei, ob blutiger Anfänger oder schon gut drauf!

Und um wirklich „in’s Laufen“ zu kommen, gibt es unsere Tipps für jene, die ganz sanft beginnen wollen und jene, die sich als (Wieder-) Einsteiger sehen.
Wichtig: langsam, aber konsequent! Zur Belohnung gibt es dafür neben einem Gesundheits-Boost ein besser verknüpftes Gehirn!

Abnehmen: das ist eigentlich gar nicht so schwierig, wenn einmal die bei uns herumgeisternden Märchen und Schauermärchen beiseite gelassen werden.

Also: es gibt keine Wundermittel, auch wenn man sich das noch so sehr wünschen würde. Vergesst „Diäten“. Reduzierte Nahrungszufuhr über einen gewissen Zeitraum funktioniert zwar, aber der Jo-Jo Effekt folgt auf den Fuss. Eine Ernährungsweise, die nicht von heute bis zum letzten Atemzug immer und gerne (!) durchgehalten werden kann, sollte nicht einmal entfernt in Erwägung gezogen werden. Ganz abgesehen noch von Wundermitteln, die den Insulinspiegel dauernd hochhalten – warum wir fett werden haben wir euch ja auch schon in zwei Teilen erzählt. Das Insulin spielt dabei die zentrale Rolle. Ist es hoch, wird Fett gespeichert.

Und NEIN, es ist nicht einfach „wurscht“ welche Kalorien wir zu uns nehmen, Hauptsache die Gesamtanzahl stimmt. Und Sport ist auch nicht das Heilmittel für’s Abnehmen. Leider.

Wer allerdings seine Küche insofern umkrempeln kann, als dass Zucker als erstes rausfliegt, gefolgt von allem Convenience-Food, Essen in Sackerln, Packerln oder Aluschüsserln, süßen Getränken (auch solchen mit Süßungsmitteln), Snacks und verarbeiteten Nahrungsmitteln; wer Gefallen an Gemüse, Obst und regionalen Produkten finden kann, gutes Fett, hochwertiges Eiweiß und reduziert komplexe Kohlenhydrate auf den Speiseplan stellt wird nicht nur abnehmen, sondern sich auch gleich Ziel 1 erfüllen, nämlich gesund essen!

Alles Gute für eure Vorhaben 2017!

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