Ausdauersportler aufgepasst!

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Ein interessanter Einblick bzgl. Training bei niedriger Kohlenhydratverfügbarkeit wurde kürzlich publiziert – der Proteinbedarf scheint dabei deutlich erhöht.

Wer mit kohlenhydratarmer Verfügbarkeit trainiert, verbessert die Marker für die aerobe Anpassung. Das ist zu einem beliebten Periodismus während eines Ausdauertrainingsprogramms geworden. Wir haben euch davon schon berichtet!

Allerdings wird die durch Bewegung ausgelöste Aminosäureoxidation bei niedrigem Muskelglykogen erhöht, was die Substratverfügbarkeit für die Proteinsynthese nach dem Training einschränken kann.

Die oben angeführte Studie beschäftigt sich daher mit der Frage, wieviel Nahrungsprotein notwendig ist, um die geringe Kohlenhydratverfügbarkeit auszugleichen.

Dazu wurden 8 Ausdauerathleten herangezogen, die zwei Studien absolvierten. Beide waren auf die Gesamtenergie und Makronährstoffzusammensetzung abgestimmt, unterschieden sich jedoch in der Kohlenhydratperiodisierung.

Im ersten Fall konsumierten die Teilnehmer 7,8g (x kg) Kohlenhydrate vor dem abendlichen hochintensiven Intervalltraining (HIIT; 10 x 5 min bei 10 km Renngeschwindigkeit, 1 min Pause) und blieben dann bei der niedrigen Glykogenwiederherstellung (0,2g x kg) und der Nacht Fasten.

Im zweiten Fall nahmen die Teilnehmer vor dem Training 3g (x kg) und danach 5g (x kg) Kohlenhydrate zu sich, um die Muskelglykogensynthese zu fördern.

Am nächsten Morgen wurde in 10km Lauf (~80% HRmax) durchgeführt. Im ersten Fall im nüchternen Zustand nach wenig Kohlenhydraten, im zweiten Fall nach dem Verzehr von 1,2g (x kg) Kohlenhydraten nach der Muskelglykogenwiederherstellung.

Die Fettoxidation war dabei bei den mit wenig Kohlenhydraten versorgten höher. Der Aminosäurebedarf zur Unterstützung der Proteinsynthese im Körper war erhöht.

Due Ergebnisse deuten also darauf hin, dass die Durchführung von Ausdauersportarten mit geringer KohlenhydravVerfügbarkeit den Proteinbedarf von Ausdauersportlern erhöht.

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