Es geht wieder raus!

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Und damit stellt sich die ewig gleiche Frage: „wie fange ich (wieder) an?“

Die meisten tun das zu schnell, zu ambitioniert und dann folgt die Ernüchterung und das Verschieben auf „bald einmal“.

Am Anfang steht immer ein ärztlicher Check-up! Die meisten Menschen sind längere Zeit inaktiv gewesen und dann kommen die Neujahrsvorsätze, der Wunsch nach der Bikinifigur, die Fastenzeit oder Wetten – doch die Vorstellung „eingerostet“ zu sein ist nicht so falsch.

Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke und vor allem der Stoffwechsel müssen erst langsam wieder in Form gebracht werden. Und das dauert eine Zeit.

Als zweiter, wichtiger Punkt gehört Krafttraining auf den Plan, und zwar nicht irgendwann sondern mit dem Ausdauersport! Wir haben davon schon einiges gezeigt und legen euch das intensiv ans Herz. Vor allem haben wir Workouts für Menschen, die erst wieder erahnen müssen, welche Muskeln sie eigentlich besitzen, bis hin zu Profis, die mit Pezzibällen agieren können. Und der Stufenplan ist als solcher ernst gemeint – er baut von einfach hin zu schwierig auf! Der Pezziball kommt zu Schluss, nicht zu Beginn!

Ein gutes Muskelkorsett (vorallem der Core) ist die Basis für alle Ausdauereinheiten – das gilt auch und besonders für Läufer, die meinen, Krafttraining streichen zu können. Der Verletzungsteufel schlägt dann umbarmherzig zu.

Drittens beginnt man auch das Laufen „schrittweise“ – heißt, wer länger nicht gelaufen ist, kombiniert Geh- und Laufeinheiten. Wir haben hier den Plan für „absolute beginners“ und hier den für Laufeinsteiger.

Beim Radfahren ist das ein bisschen einfacher, doch sollte auch hier das Augenmerk auf langsames Beginnen gelegt werden. Die Sitzbeinknochen, Rücken und Schultern werden es danken.

Ein vierter Aspekt ist die Ausrüstung – für den Bereich Lauf haben wir das für euch schon umfassende zusammengestellt.

Für Radler gilt: wer mit dem Rad losstarten will, benötigt zuerst ein Radservice (unbedingt!) und eine gute Radeinstellung. Das passende Bike zu Strecke und Anforderung macht das Abenteuer zum Vergnügen! Und bitte: E-Bikes haben keine gesundheitliche Auswirkung, außer für Kranke, die mit dieser „Krücke“ zurück ins Radlerleben wollen. E-Bikes sind gut für jene, die unverschwitzt ins Büro wollen – allerdings sollte man sich von den „Nachhaltigkeits-“ und „Umweltfreundlich“ – Claims verabschieden. Akkus sind das sicher nicht.

Wie wäre es eigentlich mit echten Radpedalen? Ja, die können sehr unsicher und ängstlich machen, doch es gibt eine super Lösung! Magnetpedale sind echt zu empfehlen – wir haben sie selbst entdeckt, selbst gekauft, selbst probiert und sind begeistert!

Ja und die Tipps für die Damen bringen wir hier auch nochmal!

Womit wir zur fünften Frage kommen: warum eigentlich Laufen? Weil alle Zeitungen, Zeitschriften und sonstigen Medien pünktlich rund um Ostern mit dem Thema kommen? Es gibt etwa 123 Sportarten im organisierten Sport und laut Wikipedia-Liste etwa 500 (inklusive einiger sehr „exotischer) – und die haben alle mehr oder weniger ihre Berechtigung.

Außerdem: wer Tennis spielt, Fechten liebt, Beachvolleyball genießt oder beim Frisbee seine Gaudi hat, muss nicht 10km laufen können. Er muss die spezifische Ausdauer für seine Sportart haben – that’s it.

Zum Abschluss noch: was immer ihr tut, bitte hört auf, Wasserflaschen mitherumzuschleppen. Wer nicht durch die Wüste Gobi laufen will, sondern 30 min – 1 Stunde unterwegs ist, braucht keine permanente Tränke.Mittlerweile sterben Menschen schon an Wasservergiftung, weil sie dem Mantra glauben. Die besten Leistungen erbringen Läufer, die 2-3% dehydriert sind.

In diesem Sinne: was immer ihr draußen macht, genießt es mit allen Sinnen (ohne Kopfhörer und Club Med für Bakterien im Gehörgang).

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