Cool, aber nicht so gut

0

…. die beliebten Eisbäder nach dem Training sind nach neuen Forschungsergebnissen offensichtlich nicht das Gelbe vom Ei. Die Untersuchungen deutet darauf hin, dass Eisbäder für die Reparatur und den Aufbau von Muskulatur nicht hilfreich sind, da sie die Bildung von Protein in den Muskeln verringern.

Die Einnahme von Proteinen und Kühlung sind beliebte Strategien, die von Sportlern eingesetzt werden, um die Erholung nach dem Training zu verbessern und damit die Anpassung, Reparatur und den Muskelaufbau zu erleichtern.

Die Idee hinter Eisbädern ist, dass durch die Absenkung der Körpertemperatur die Durchblutung, Schwellung und Entzündung im Muskelgewebe reduziert wird. Quasi analog der Vereisung eines verstauchten Knöchels. Eisbäder können tatsächlich helfen, Muskelkater zu reduzieren, die positive Auswirkung auf Regeneration und Muskelaufbau sind umstrittener – so wie PECH nun zu BeCH (statt Eis und Pause, Bewegung wie möglich) geworden ist, weil wesentliche Stoffwechselvorgänge drastisch reduziert waren.

Das Forscherteam untersuchte die Wirkung der Kühlung nach dem Training auf die Aufnahme von Protein in die Muskeln und die Proteinsyntheseraten während der Erholung. Dabei zeigte sich, dass die Fähigkeit, Aminosäuren aus dem Nahrungsprotein aufzunehmen reduziert war. Auch war die Proteinsyntheserate verringert.

Wer also einen Muskelaufbau anstrebt oder die Regeneration verbessern will, sollte die Verwendung von Eisbädern überdenken.

Teilen auf: