HIIPA – gemacht für jederman

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Wieder erblickt ein neues Akronym das Licht der Welt. Nach HIIT (High intensity intervall training), HIT (high intensity training) kommt nun HIIPA (high intensity incidential physical activity) wie die Universität von Sydney brandneu in einem Editorial darstellt.

Wir reden hier davon, das Wissen des hochintensiven Intervalltrainings (HIIT) ins Alltagsleben zu bringen, um mit Alltagsbelastungen, wie Stiegensteigen oder Einkäufe tragen einen guten Beitrag zur Gesundheit von übergewichtigen Menschen zu leisten – so das internationale Forscherteam.

Alltagsbelastungen werden also dazu benutzt, einige sehr intensive Einheiten – einige wenige Sekunden schnaufen – ins tägliche Leben zu bringen. Man kann an das schnelle, intensive Steigen einer Treppen denken. Oder man läßt das Auto etwas entfernt stehen, und trägt die schweren Einkäufe die 100 Meter. Das kann für untrainierte, übergewichtige Menschen erhebliche, gesundheitliche Vorteile bringen.

Die Autoren schlagen daher vor, dass diese Alltagsaktivitäten im Laufe des Tages auf die gleiche Weise genutzt werden sollten wie eben das bekannte hochintensive Intervalltraining – kurze Anstrengungen mit hoher Intensität und Pausen dazwischen. Also eine Treppe schnell, Pause. Nächste Treppe.

Zum Thema HIIT weiß man mittlerweile ja auch gut abgesichert, dass es unabhängig von der Dauer und Anzahl der Wiederholungen eine der effektivsten Möglichkeiten ist, die Fitness und die kardiovaskuläre Gesundheit schnell zu verbessern. Und nun knüpft HIIPA an dieser Idee an.

So sollen mit 3 – 5 kurzen HIIPA-Einheiten von insgesamt fünf bis zehn Minuten pro Tag – am besten täglich – gezielte Maßnahmen gesetzt werden. Das sollte sich sehr einfach in den Tagesablauf einbauen lassen, meinen die Autoren. Man braucht keinen Trainingsplan, kein Equipment, keine Ausrüstung, keine Sportstätte und keine zusätzliche Zeit. Nur den Willen, etwas für sich zu tun!

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