Radfahren hilft

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Eine Studie stellt fest: „gehen ist nicht genug“ – oder anders und verständlicher ausgedrückt: bei älteren Erwachsenen ist die Gehleistung, bzw. deren Rückgang, ein Hinweis auf die Morbidität. Radfahren hilft, die Gehleistung zu erhalten.

Wenn wir also noch im Alter gut zu Fuß sein wollen, müssen wir mehr tun, als nur spazieren gehen. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist besser dran und wer damit mehr Schwung in seine Bewegung bringt, ebenso.

Wieviel sollte es also sein? Reicht der tägliche Spaziergang aus? Müssen wir schwitzen und schnaufen? Generell kann man sagen, dass gesunde ältere Erwachsene gegenüber jüngeren Menschen eine 15-20% geringere Gehökonomie aufweisen. Das gehen ist damit anstrengender, ermüdender – und wird daher auch leichter einfach reduziert oder ganz abgestellt. Mit negativen Konsequenzen.

Wer allerdings unter die Jogger/Läufer gegangen ist, hat eine bessere Gehökonomie. Die vorliegende Studie wiederum geht der Frage nach, ob auch regelmäßiges Radfahren die Gehökonomie positiv beeinflussen kann.

Dazu wurden 33 ältere erwachsenen Radfahrer oder Wanderer und 16 junge Erwachsene auf einem Laufband (eben) bei vier Geschwindigkeiten zwischen 0,75 bis 1,75m/sec getestet. Über den gesamten Geschwindigkeitsbereich hatten ältere Radfahrer im Vergleich zu älteren Wanderern eine 9-17% höhere Gehökonomie.

So lässt sich festhalten, dass das Fahrradfahren (besser als Laufen) die altersbedingte Verschlechterung der Gehökonomie mildert, während das Wandern zu Trainingszwecken nur minimale Auswirkungen auf die Verbesserung der Gehökonomie hat.

 

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