You better watch out…

0

…. als Läufer, und besonders in Bezug auf den Status an Omega-3 Fettsäuren, sowie Arachidonsäure (AA) und Eicosapentaensäure (EPA).
Wie wir schon vor langer Zeit berichtet haben, ist die α-Linolensäure eine dreifach ungesättigte ω3 (omega-3) Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen, die in unserem Körper umgebaut zu EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) umgebaut wird.

In der vorliegenden Studie geht es darum, dass die Verfügbarkeit mehrfach ungesättigter Fettsäuren (PUFAs) im Gewebe von der Nahrungsaufnahme, der körperlichen Aktivität, individuellem Stoffwechsel und genetischer Grundausstattung abhängt.
Wenig weiß man allerdings darüber, ob das Training die Omega-3 Indizes und das AA/EPA Verhältnis beeinflussen kann.
Es wurde daher eine retrospektive, beobachtende Kohortenstudie mit 257 nichttrainierten Läufern (Durchschnittsalter: 40,85 ± 12,17 Jahre) durchgeführt, die keine Fettsäurepräparate konsumierten. Sie lieferten Vollblutproben per Fingerstäbchen wobei ω-3 Index und AA/EPA-Verhältnis quantifiziert wurden.

Im Ergenbis wurde eine allmähliche Abnahme des Index ω-3 bei höherer wöchentlicher Laufleistung beobachtet Dazu ergab sich auch eine progressive Erhöhung des AA/EPA-Verhältnisses beijenen  Probanden, die größere wöchentliche Laufleistung hatten. Weitere, signifikante Assoziationen mit anderen Variablen wurden nicht beobachtet

Die Ergebnisse deuten damit darauf hin, dass das Länge der Laufleistung und ihr wöchentliches Volumen negativ zu Veränderungen des Index ω-3 und des Verhältnisses AA/EPA beitragen können.

Was wiederum bedeutet, auf die Omega-3 Versorgung zu achten, und Pflanzenöle (alle hoch an Linolsäure, eine omega-6 Fettsäure, die zu AA abgebaut wird) zu meiden.

Teilen auf: