Gesetz in Amerika – Kalorienangabe

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Unter Barack Obama wurde das Gesetz gedraftet, ab 1.Mai 2018 wird es eingeführt – alle Restaurants müssen auf der Speisekarte angeben, wieviele Kalorien die jeweilige Speise hat.

How nice ist man geneigt zu sagen – eine weitere Waffe gegen das überbordende Übergewicht in Amerika (und bald auch bei uns?)

Nur: der Körper zählt keine Kalorien, die sind ihm völlig „wurscht“. Der Körper steht auf Baustoffe (Proteine und Fette), Vitamine, Minerale, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe ….. alles was in natürlicher, bunter, „non-convenience food“ Nahrung vorkommt. Er steht nicht auf Zucker, Kohlenhydrate und abgepacktes udgl.

Was bedeutet die Kalorienvorgabe? Echtes Kochen wird aus den Restaurants verschwinden – denn hier ist es unmöglich, den genauen Kalorienwert anzugeben. Ein Löfferl mehr Rahm? Ein Schuß mehr Schlag? Ein bisschen mehr Butter? Nicht mehr kalkulierbar. Das geht nur mit dem Packerl aus dem Tiefkkühler, der Dose, dem Sackerl mit von der Nahrungsmittelindustrie zur Verfügung gestellten Daten.

Brave new world kann man da nur sagen – dann kommt das Dosenfutter für Menschen endlich in alle Haushalte, gemeinsam mit dem gesamten Angebot aus dem Lebensmittellabor, um das „Essen“ frisch, farblich fit, locker, nicht zusammengepackt, haltbar, aromatisiert, immer in gleicher Qualität,………. zu halten. Die Hersteller freuen sich!

Das kommt gerade zur rechten Zeit, wo „Isoglucose“ aus den USA nach Europa kommt. Dort ist der Glucose-Fructose-Sirup (oder viel häufiger der Fructose-Glucose-Sirup, oder HFCS) seit langem Standard – und das eigentliche Problem des epidemischen Übergewichts!

Und was ist das? Normaler Tafelzucker besteht aus jeweils 50% Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fructose). Isoglucose besteht aus weit höheren Anteilen von Fruchtzucker – weil er billiger und viel süßer ist. Nur: er ist die Hauptursache für die mittlerweile ebenso epidemische Nichtalkoholische Fettleber. Fruchtzucker wird allerdings nicht über das Insulinsystem verstoffwechselt, daher denken manche er wäre viel gesünder (kommt ja auch in Früchten vor). Leider nein, ganz im Gegenteil!

Diese Geschichte in Kombination mit pflanzlichen Fetten (Sonnenblumenöl, z.B.) und eben den Lebensmittelzusätzen, von denen man einfach annimmt (nein, nicht sicher weiß), dass die eh‘ ok sind (bis dann Dinge wie die „Southampton Six„) daherkommen – und nun das Dosenfutter auch aus den Restaurants wird durchschlagenden Erfolg bringen.

Wie ja schon bewiesen wurde – die Amerikaner haben sich genau an die Vorgaben der Regierung gehalten, und wurden damit fett und krank. Aber die Pharmaindustrie freut sich – viele Diabetiker und viele Herzkreislaufkranke bedeuten viel Umsatz und Gewinn!

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